puren auf der FENSTERBAU FRONTALE 2026
Mehr Spielraum für schlanke Bauelemente und wärmebrückenfreie Konstruktionen
Das leichte und druckfeste Material foradur eignet sich für energieeffiziente Türen im Wohn- und Objektbau.
Foto: puren
Hohe Druckfestigkeit, starke Dämmwerte, geringe Aufbauhöhe: Auf der FENSTERBAU FRONTALE rückte puren konkrete Anwendungen in den Fokus. Von Montagezargen bis zu hoch druckfesten Dämmkernen zeigt das Unternehmen Lösungen für Fenster, Türen und Fassaden.
Mit purenit, purenit C, foradur und der Produktfamilie puren PIR NE stellte die puren gmbh aus Überlingen auf der FENSTERBAU FRONTALE in Nürnberg hoch belastbare und gleichzeitig wärmedämmende PU‑Werkstoffe für Fenster, Türen und Fassaden vor. Vier Tage lang informierten sich Fachbesucher über Lösungen für schlanke Profile, sichere und wärmebrückenfreie Anschlussdetails und energieeffiziente Haustürfüllungen – am Stand von puren standen konkrete Anwendungen im Fokus.
Wärmebrücken minimieren – Anschlussdetails optimieren

Mit purenit C präsentierte puren die schwer entflammbare Variante mit der Klassifizierung C‑s2, d0.
Foto: puren
Im Mittelpunkt stand der Funktionswerkstoff purenit, der durch eine hohe Feuchtigkeitsresistenz und mechanische Belastbarkeit überzeugt. Darüber hinaus wird purenit aus PU-Produktions- und Baustellen-Reststoffen hergestellt und stellt ein überzeugendes Beispiel für Nachhaltigkeit und Kreislaufwirtschaft dar. Mit einer Wärmeleitfähigkeit von λ ≤ 0,086 W/(m·K) bietet purenit – on top – gute Dämmeigenschaften. Der Werkstoff ist alterungs- und fäulnisbeständig. Als Dämm- oder Montagezarge bindet er Fenster sicher in Dach- und Fassadenaufbauten ein und reduziert Wärmeverluste im sensiblen Anschlussbereich. Bei bodentiefen Terrassen- oder Fensterelementen trennt purenit als Bodeneinstandsprofil, Fensterrahmen und Bodenplatte und damit Innen- und Außenbereich konstruktiv sauber.
Verarbeiter schätzen die hohe Druckfestigkeit und Feuchtebeständigkeit des Materials. Aus den in Deutschland hergestellten Platten entstehen mit den üblichen Werkzeugen und Maschinen, mit denen Holz oder Holzwerkstoffe bearbeitet werden, beispielsweise Rollladen- und Jalousiekästen ebenso wie individuelle Montagebauteile. So lassen sich ohne aufwendige Sonderkonstruktionen Wärmebrücken reduzieren.
Schwer entflammbar: purenit C
Mit purenit C präsentierte puren die schwer entflammbare Variante des feuchteunempfindlichen Funktionswerkstoffs. Das Material erreicht die Klassifizierung C‑s2, d0 (auf Anfrage auch Class B) und vereint Brandschutz mit Formstabilität und Wärmedämmung. Vor allem bei Objekt- und Glasfassaden sowie thermisch getrennten Elementen steigen die Anforderungen durch verschärfte Brandschutzvorgaben. purenit C kommt hier beispielsweise bei Montagezargen, Paneelkernen und anspruchsvollen Anschlussdetails zum Einsatz.
Stabiler Kern für Haustürfüllungen

Die Blöcke, Dämmplatten und Zuschnitte der Produktfamilie puren PIR NE erreichen hohe Dämmleistung bei geringer Aufbauhöhe.
Foto: puren
Für Haustürfüllungen zeigte puren mit foradur einen PIR‑Konstruktionswerkstoff für die industrielle Fertigung. Das Kernmaterial bietet hohe Dämmwerte bei präziser Maßhaltigkeit und stabiler Struktur.
In Kombination mit unterschiedlichen Deckschichten entstehen individuelle Formteile. Das leichte und druckfeste Material eignet sich für energieeffiziente Türen im Wohn- und Objektbau.
Schlanke Aufbauten mit puren PIR NE
Mit der Produktfamilie puren PIR NE reagiert puren auf steigende energetische Anforderungen selbst bei filigranen Systemaufbauten. Die Blöcke, Dämmplatten und Zuschnitte erreichen hohe Dämmleistung bei geringer Aufbauhöhe. Varianten mit erhöhter Rohdichte von bis zu 200 kg/m³ eignen sich für hoch druckfeste Dämmkerne, Sandwich-Elemente und stark beanspruchte Bauteile.
Plattform für Fachdialog
Die FENSTERBAU FRONTALE unterstrich erneut ihre Bedeutung als internationale Leitmesse für Fenster, Türen und Fassaden. puren nutzte die Messe zum Austausch mit Industrie, Handwerk und Planern. Das Fazit: Hohe Nachfrage nach wärmebrückenarmen Anschlüssen, brandhemmenden Werkstoffen und hoch druckfesten Dämmkernen – Themen, die in Nürnberg deutlich im Fokus standen.