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Blick über das neue Produktionsgebäude mit Verwaltung und Kochschule.

Unzufriedenheit hat manchmal auch gute Seiten. Dann entsteht daraus unerwartet ein ganz neues und erfolgreiches Geschäftsmodell. So wie das „Alte Gewürzamt“ von Ingo Holland. Der Sternekoch aus Klingenberg am Main war als Küchenchef seines Restaurants „Zum alten Rentamt“ unzufrieden über die gelieferten Gewürze. Deshalb entschloss er sich 2001 selbst mit Gewürzen zu handeln und eigene Gewürzmischungen zu kreieren. 

Binnen weniger Jahre entwickelte sich das „Alte Gewürzamt“ zu einem Geheimtipp für qualitativ hochwertige und geschmacksintensive Gewürze und Mischungen. Sechs Jahre später entschied sich der passionierte Gewürzmüller sein Restaurant abzugeben und sich ganz dem Gewürzhandel zu widmen. Währenddessen avancierte das „Alte Gewürzamt“ vom Geheimtipp zur ersten Adresse für „naturbelassene“ Gewürze. Produktion und Verwaltung wuchsen stetig, sodass sich Ingo Holland 2015 für den Bau einer neuen Produktionshalle entschied. Zwischenzeitig stieg auch sein Sohn Kilian in den Handel und die Herstellung von Gewürzen mit ein.

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Viele Funktionen zusammengefasst

Innerhalb von nur 13 Monaten entstand in einem Gewerbegebiet Klingenbergs die neue Produktion. Da Ingo Holland seine Kochschürze nie wirklich an den Nagel gehängt hat, umfasst der Hallenneubau neben Lager, Produktion und Verwaltung auch eine Kochschule. Der traditionelle Hallenbau in Stahlbetonkonstruktion ist komplett unterkellert. Neben der Haustechnik ist hier

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Mit seinen Gewürzen und Mischungen zeigt Ingo Holland in seiner neuen Kochschule Hingabe mit allen Sinnen.

das rund 1.000 m2 große Lager untergebracht. Das Erdgeschoss umfasst die Produktion auf einer Fläche von rund 1.200 m2. Hierüber ist in einem Teilstaffelgeschoss die Verwaltung sowie die Kochschule untergebracht. An zwei Seiten wird das Obergeschoss von einer rund 500 m2 großen Dachterrasse eingefasst. Die Kochschule mit einer 14,5 m langen Küche bietet auf ihren ebenfalls rund 500 m2 Fläche Platz für bis zu 250 Personen.

Beim Bau verfolgten die Hollands die gleiche Philosophie wie bei ihren Gewürzen: gute Qualität und bekannte Herkunft. „Wir haben beim Neubau zu 90 Prozent mit regionalen Betrieben zusammengearbeitet“, erläutert Kilian Holland. Angefangen vom Architekt Alfons Oberle aus Kleinwallstadt bis zum Dachdecker Oliver Lautenberger mit seiner Hepp GmbH aus Klingenberg. Regionalität spielte auch bei der Wahl der Materialien eine wichtige Rolle: Holz, Stahl und Granit sind die bevorzugt verwendeten Werkstoffe. 

Gute Qualität

Qualität kam auch bei der Abdichtung der rund 1.700 m2 Dachflächen zum Zuge. Sowohl das auskragende Dach über der Verwaltung und der Kochschule wie auch die Bereiche der Dachterrasse über der Produktion wurden mit der bewährten Premiumdachbahn Rhepanol® der Mannheimer FDT FlachdachTechnologie GmbH & Co. KG abgedichtet.

Bewährt und langlebig

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Sicherer Schutz für die Gewürzproduktion, die Verwaltung und die Kochschule: eine Dachabdichtung mit der bewährten Premiumdachbahn Rhepanol®.

Die hochwertige Kunststoff-Dachabdichtung auf der Basis von Polyisobutylen (PIB) verfügt sowohl über ein integriertes Kunststoffvlies als auch einem industriell vorgefertigten Dichtrand. Dank ihrer rohstoffspezifischen Zusammensetzung ist sie in nahezu jeder abdichtungstypischen Anwendung einsetzbar. Rhepanol® Dachbahnen kommen deshalb sowohl bei Sanierungen wie auch bei der erstmaligen Abdichtung zum Einsatz. Mit einer Kälteflexibilität bis minus 60 Grad Celsius vereinfacht sie nicht nur die Verarbeitung deutlich, sondern zeigt sich auch bei ungewöhnlichen Wetterkapriolen äußerst stabil und widerstandsfähig. Im Dachsystem erfüllt sie die geforderte Widerstandsfähigkeit gegen Flugfeuer und strahlende Wärme. Rhepanol® wird in unterschiedlichen Versionen angeboten: Rhepanol® fk mit integriertem Dichtrand, Rhepanol® hfk für die Heißluftverschweißung, Rhepanol® hg für die lose Verlegung unter Auflasten und Begrünungen sowie Rhepanol® hfk-sk mit Selbstklebeschicht.

Passendes Öko-Profil

Alle Rhepanol® Dachbahnen verfügen über ein hervorragendes ökologisches Profil. Sie sind frei von Weichmachern, Chlor, PVC und halogenen Brandschutzmitteln.  Nach dem Ergebnis einer Ökobilanzierung nach ISO EN 14040-49 durch das unabhängige Institut C.A.U. GmbH, Dreieich, Gesellschaft für Consulting und Analytik im Umweltbereich, gehen weder von den Rohstoffen, noch der Produktion oder der Verarbeitung und langjährigen Nutzung der Rhepanol® Dachbahnen besondere Umweltbelastungen aus. Selbst nach der Nutzungsphase ist sie zu 100 Prozent recycelbar. Darüber hinaus liegt für Rhepanol® eine Umwelt-Produktdeklaration EPD vom renommierten Institut Bauen und Umwelt (IBU), Berlin, vor. Neben Ökobilanz und EPD belegt eine Untersuchung vom Hygiene-Institut, Gelsenkirchen, dass die Kunststoff-Dachbahn die Anforderungen nach DVGW Arbeitsblatt W 270 für den Einsatz im Trinkwasserbereich erfüllt. Rhepanol® weist mit Blick auf den mikrobiellen Bewuchs ähnliche Eigenschaften auf wie Edelstahl. Gleich der hochwertigen Metalloberfläche führt auch Rhepanol® im Trinkwasser nicht zur Bildung von Mikroorganismen.

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Knapp 500 m² große Dachterrasse für besten Genuss an der frischen Luft.

Unterschiedliche Aufbauten

In Klingenberg kam auf dem rund 1.200 großen Hauptdach über dem Obergeschoss Rhepanol® hfk zum Einsatz. Der Dachaufbau gliedert sich wie folgt:

- Tragschicht aus Trapezblech,

- selbstklebende FDT Dampfsperre Alu-gv-sk,

- EPS-Wärmedämmung, 

- in Teilbereichen Dachreiter aus EPS,

- Rohglasvlies als Brandschutzlage und

- Rhepanol® hfk, mechanisch befestigt und heißluftverschweißt.

Für die Flächen im Bereich der Dachterrasse verlegten die Dachhandwerker der Hepp GmbH die spezielle, für Auflast optimierte Rhepanol® hg. Sie ist die weltweit einzige Gründachbahn auf Basis PIB – Polyisobutylen und vereinigt die positiven und bewährten Eigenschaften von Rhepanol® mit der notwendigen Wurzel- und Rhizomfestigkeit gemäß des bestandenen FLL-Tests. Verstärkt wird sie durch eine mittige Glasvlieseinlage. Alle Bahnennähte werden mittels  Heißluftschweißen gefügt, eine zusätzliche Nahtversiegelung ist nicht erforderlich. Darüber hinaus ist die Gründach-Bahn hochfest gegen Perforation. 

Spezieller Schutz

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Von den Hollands selbst entworfene Lampe aus Gasflaschenkappen.

Auf der Stahlbetondecke erfolgte zunächst ein bituminöser Voranstrich, auf den eine bituminöse Dampfsperre mit Alu-Einlage verschweißt wurde. Anschließend verlegten die Dachdecker eine erste Lage Wärmedämmung aus EPS, gefolgt von einer zweiten Lage als Gefälledämmung. Die Abdichtung erstellten sie aus der Rhepanol® hg. Um die Dachabdichtung zuverlässig gegen mechanische Beschädigungen durch den nachfolgenden Plattenbelag zu schützen, kam die FDT Schutzbahn zum Einsatz. Sie besteht ebenfalls aus PIB und hat eine Dicke von 1,8 mm. Zudem ist die Schutzlage hochperforationsfest und unterseitig mit einem Polyestervlies sowie mit vliesfreiem Schweißrand ausgestattet. Damit kommt es zusätzlich zu einer funktionssicheren Trennung zwischen Abdichtung und Schutzbahn, ein sonst übliches Trennvlies ist nicht mehr erforderlich.

Überraschend anders

Im Zentrum der Kochschule ist die Gewürzbar aufgebaut. Hier lässt sich ein Teil der über 500 Gewürze und Mischungen kosten. „Beraten kann jeder von uns“, erklärt Kilian Holland. „Das ist uns wichtig, dass alle Mitarbeiter über die Gewürze Bescheid wissen.“ Regelmäßig präsentiert Ingo Holland seinen Mitarbeitern Gewürze oder besondere Rezeptideen, wie z.B. ein Milcheis mit Curry-Note. Ob großzügige Dachterrasse oder außergewöhnliche Kochschule mit „Glas-Baum-Tisch“, immer geht es den Hollands um Hingabe mit allen Sinnen. Auch bei ihrem funktionalen Neubau, der mit vielen Gestaltungsideen überrascht.